Du denkst darüber nach mit dem Klettern anzufangen oder es zumindest mal auszuprobieren? Dann solltest Du Folgendes wissen:

  • Klettern ist mehr als ein einmaliges Abenteuer. Es kann für dich ein regelmäßiges Training sein, das dich neben dem hohen Spaßfaktor auch noch sehr fit hält. Im Zuge eines Schnupperkurses kannst Du unverbindlich ausprobieren, ob Du Spaß an der Bewegung in der Vertikalen hast. Weitere Infos zu deinem ersten Besuch findest Du hier.
  • Klettern -vor allem in der Halle- ist schon längst keine Extremsportart mehr. Moderne Kletterhallen entsprechen hohen Sicherheitsstandards, die Risiken aufgrund von Materialfehlern ausschließen. Nur das Sichern, das müsst ihr in den meisten Hallen (zum Glück) noch selbst beherrschen. Und damit gleich zum nächsten Punkt.
  • Zum Klettern brauchst Du einen Sicherungspartner. Dieser sollte unbedingt Erfahrung haben, in dem was er da tut. Ansonsten kann aus einem harmlosen Training dann doch schnell ein riskanter Ausflug werden. Deinen Kletterpartner solltest Du also mit Bedacht auswählen. Sollten Du oder dein Partner in Sachen Sicherungstechnik nicht 100 % fit sein, dann besucht auf jeden Fall einen Sicherungskurs.
  • Du kannst das Klettern auffassen wie Du willst: als einmaliges Abenteuer, als regelmäßigen Ausgleich zur Arbeit oder anderen Hobbies, als Sport den Du ambitioniert betreibst oder auch als Lebenseinstellung.
  • Das Klettern in der Halle beinhaltet das Klettern im Vorstieg und im Toprope. Außerdem zählt man auch das Bouldern zu dieser Sportart.
    • Beim Toprope-Klettern läuft das Seil vom Sichernden nach oben, dort durch eine Umlenkung und wieder runter zum Kletternden. Das Sicherungsseil kommt aus Sicht des Kletterers also immer von oben. Wenn der Kletterer stürzt, fällt er nicht tief und wird durch die Seildehnung relativ sanft aufgefangen. Das Klettern im Toprope ist der optimale Einstieg in den Klettersport.
    • Im Vorstieg sieht das Ganze schon anders aus: der Sportler muss das Seil mit nach oben führen und es in regelmäßigen Abständen in Fixpunkten einhängen. Das ist nicht nur anstrengend und erfordert einiges an Können, es sind auch tiefere Stürze möglich die vom Sichernden nur mit einiger Erfahrung optimal abgefangen werden können. Daher ist dieser Begehungsstil erst nach einiger Übung zu empfehlen.
    • Zum Bouldern brauchst du gar kein Seil. Hier geht's darum unmögliche Bewegungen möglich zu machen. Und das immer in Absprunghöhe. Die Boulderbereiche in Kletterhallen sind mit Matten ausgelegt, sodass Du direkt loslegen kannst. Zum Bouldern brauchst Du nicht unbedingt einen Partner, mit Freunden macht's aber natürlich gleich doppelt Spaß.